Archive for Februar 2010

Tychus

28. Februar 2010

Eigentlich hatte ich, nach der Entdeckung des Strickfilzens, beschlossen ein paar Schlosspantoffeln zu filzen. Dann fiel mir allerdings auf dass dringend noch des Mäuseherzens Schal und eine Mutz für meinen Bruder fertig gestrickt werden sollten. Zu allem Überfluss ist mir dann noch die Strickanleitung für diese wunderbare Mütze ins Auge gefallen…*seufzt*. Die musste natürlich gleich als allererstes Stück für den Herrn Gatten gestrickt werden:

Ich bin zufrieden. Schnell gestrickt (ob da wohl die Krankschreibung geholfen hat? 😉 ) und dem Liebsten steht sie wunderbar. Jetzt kann der Winter nochmals kommen ♥

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What type are you?

27. Februar 2010

Der Psychiater hat festgestellt, dass der Typefont Architype Van Doesburg mich repräsentiert.  😉

Irgendwie…äh…. ?

Eine Idee von Pentagram und gefunden bei Smila.

Schnipselzeit

26. Februar 2010

… das Mäuseherz kommt seit Mittwoch freiwillig an den Abendtisch, isst – auch nicht-Nudeln, trinkt und ist generell länger als 5 Minuten friedlich beim Abendessen. Ich kann es kaum glauben und geniesse jede Minute angenehmes Familien-Abendessen….

… im selben Zug macht sie seit Mittwoch beim Zubettbringen kein Theater mehr. Es ist wieder richtig schön sie ins Bett zu bringen, ohne grosses Theater, dafür mit viel Singen, blödeln und kuscheln. Hach.

… heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Kleine Firma, Startup – klingt ähnlich wie letztes Jahr, nur dass mir mein Bauchgefühl diesmal keine rote Warnflagge hinhält. Mal schauen, vielleicht wird was draus. Schön wärs, bislang sieht es nämlich sonst nicht besonders rosig aus, und ich habe keine Lust auf arbeitslos werden, auch wenn ich es mir selbst ausgesucht hab. Jaja.

… ich hab einen Ex-Kollegen aus Deppenhausen der aktuellen Firma getroffen. Der kämpft jetzt bereits seit einem halben Jahr um sein Zeugnis. Jetzt wird es wohl vors Arbeitsgericht gehen deshalb. Im Ernst – ich hätte an seiner Stelle nicht solange gewartet. Mir steht das vermutlich auch noch bevor – vor zwei Wochen ein Zeugnis erbeten, aber noch keins bekommen. *seufzt* Warum muss in Deppenhausen dieser Firma alles so mühsam sein?

Wechselbalg

23. Februar 2010

Ich möchte jetzt sofort und auf der Stelle wissen, wer mein liebes Tochterkind mitgenommen und dieses Monster hier gelassen hat!

Sofort!

Trotzalter? Meint ihr…?

Das Mäuseherz möchte neuerdings immer auswählen. Zwischen allem. Das macht noch Sinn wenn es um Teller, Becher, Gute-Nacht-Geschichten oder T-Shirts geht, beginnt aber ins lächerliche abzudriften, wenn meine Finger symbolisch für Gute-Nacht-Lieder stehen und sie dann zwischen den Finger das Lied auswählen möchte. Vor allem weil wir beide uns nie merken können welcher Finger jetzt eigentlich für welches Lied steht….   Genauso bescheuert finde ich die „Auswahl“ zwischen zwei Windeln – wer Pampers benutzt, der weiss dass die verschiedene Motive haben. Aktuell sind auf unseren zwei Kinder abgebildet (immer dieselben), und auf dem Windelrand oben ein Tier. Alle Windeln haben oben ein Tier. Und was möchte die Prinzessin „wählen“? Eines mit einem Mädchen auf dem Rand oben. *seufzt*

Nicht dass diese Wahl-Fixierung nicht nervig genug wäre – grundsätzlich mache ich da gerne mit, weil es ihr etwas Mitspracherecht gibt, und sie sich immer so wunderbar freut wenn sie etwas für sich selbst bestimmen durfte  – nein, jetzt will sie auch wählen wann sie wählen kann. Genauer heisst das: Ich halte ihr mehrere Möglichkeiten hin (heute morgen: Windel oder Höschenwindel), und frage sie was sie möchte. Dafür ernte ich Stille und einen undefinierbaren Blick.

Ich wiederhole meine Frage – selbes Ergebnis. Ich frage sie ein drittes Mal – wieder keine Antwort dafür ein inzwischen wirklich unverschämter Blick. Daraufhin teile ich ihr mit dass sie oft genug gefragt wurde und ich entscheiden würde. Womit das Drama beginnt:

„Naaaaaaain! Ich auswäää“ (und genau hier sperrt sie dann den Mund soweit auf dass ich  sie nicht mehr ernst nehmen kann und mir ein Grinsen verkneifen muss) „ääääääääääääählen“.

So in etwa zumindest. Lasse ich sie dann auswählen, beginnt das Theater mit einer Variante von neuem – sie wählt etwas aus, ist aber dann dennoch nicht damit zufrieden. Das ganze beginnt also von neuem.  Bleibe ich hart und bei meiner Entscheidung, gibt es erstmal für 5 Minuten Drama.

Und das alle gefühlte 5 Minuten mit einer neuen Qual der Wahl….

Umzug

21. Februar 2010

So, nach langem hin und her mit mir selbst sind wir (meine Posts und ich) zu einem neuen Blog umgezogen. Diesem hier. Hübsch, nech?

So good, so far, oder wie war das? 😉

Phänomen

18. Februar 2010

Kennt ihr das Phänomen der Gummizeit?

Jede einzelne Sekunde zieht sich in die Länge, schlingt sich um Gehirnwindungen und krallt sich dort fest. Dabei tut sie so, als würde sie sich normal verhalten – und zwar so wie eine Sekunde sich verhalten sollte: sie geht vorbei. Und dafür _genau_ eine Sekunde benötigt.
Nicht aber so die Gummizeit. Die Gummizeit gaukelt normales Sekundenverhalten vor, und wenn du dich unbeobachtet und sicher fühlst, schlägt sie zu.

Hier ein Auszug aus nichtdokumentierter Quelle:

In ihrer ausgeprägten Form verbraucht sie gut 1-2 Minuten für das normale Sekundenverhalten (s.o). Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Arbeiten sind viel schneller erledigt, Multi-Tasking ist plötzlich keine  exotische Frucht mehr und das Stresslevel sinkt, weil genügend Zeit für  alles zur Verfügung steht.
Über die Nachteile der Gummizeit für befallene Personen bestehen  bislang keine Aufzeichnungen. Aktuelle Nachforschungen haben aber ergeben dass betroffene Personen nach kurzer Zeit bereits in Lethargie fallen, die es ihnen verunmöglicht die Gummizeit als solche wahrzunehmen.
Feldstudien werden derzeit unternommen.

Faszinierend, hu?

Und demnächst: Die Blüten der Langeweile

Kampf dem Unterirdischen

17. Februar 2010

Meine kleine private Hymne, die mich den täglichen Kampf in Deppenhausen im Büro einen Tacken leichter ertragen lässt: Muse, Uprising, aus dem neuen Album Resistance.

Hymne.

Eindeutig.

Kalorienfreies Glück

15. Februar 2010

Heute kam Post vom Sturmkind!
Ich durfte einen wirklich wunderschönen Glückskeks auspacken, aber schaut selbst, ist der nicht toll?

Einen ganz lieben Dank an lia-june für die Extraportion Glück! Und der Stoff ist genauso wie ichs mir vorgestellt hatte. Den weisen Ratschlag werde ich mir zu Herzen nehmen.

Schnipselzeit

13. Februar 2010

… die Tochter hat das Bouldern für sich entdeckt. Wenn sie so weitermacht, wird sie noch zur Instrukteuse 😉
… ausserdem hat sie definitiv ein Faible für Rammstein. Wer sonst verlangt schon Rammstein zum Frühstück. Und im Auto.
… ich für mich hab was neues entdeckt: das Strickfilzen! Ich bin total begeistert. Filzen selbst fand ich immer doof, aber Strickfilzen! Super.
… Jobsuchen ist anstrengend, nervig und unbefriedigend.
… Erkältungen haben doofe Ohren

Zwiegespräch

13. Februar 2010

Wir sitzen am Esstisch. Das Mäuseherz hat gerade seinen Nachmittags-nach-dem-kleinen-Schlaf-Snack vor sich stehen. Da ich eigentlich eine Verfechterin des gemeinsamen Essens bin, um 17 Uhr aber keinen grossen Hunger habe, setze ich mich zu ihr, und wir unterhalten uns über dies und das.


Plötzlich schmiegt sie sich an mich und sagt: Ich hab dich lieb, Mama.
Mama, ziemlich überrascht, wenn auch gerührt: Ich dich auch Mäuseherz.
Mäuseherz: Nein, du nich.
Mama: Doch, ich hab dich auch lieb, ganz arg sogar.
Mäuseherz: Nein, nur ich.
Mama: Ja, aber wenn ich dich nicht lieb hab, was dann?
Da setzt sie sich auf und sieht mich ernst an, mit einem leicht anklagenden Ton: Wenn du schimpfs bis du nich lieb zu mir.
Mama: Mäuschen, ich hab dich immer lieb, auch wenn ich mit dir schimpfe. Wenn ich mit dir schimpfe hab ich dich sogar ganz besonders lieb. Manchmal schimpfe ich auch weil ich mich um dich sorge, damit dir nichts passiert.
Das Mäuseherz setzt sich gerade hin, sieht mich eindringlich an und fragt: Du machs dir Sorgen?
Ich nicke.

Ehecht?

(Ja mein Schätzchen, in echt. Kaum zu glauben, wie?)