5 Wochen

… fast genau waren es, in denen ich Ruhe hatte. Zumindest mehrheitlich, da Ischias und Symphyse echt Schindluder mit mir getrieben haben. Aber die Plazenta praevia blieb ruhig, und alle waren mit der Lösung die ich mit meinem Chef getroffen hatte, einverstanden und zufrieden: 2 Tage die Woche arbeite ich von zuhause, und zwei Tage im Büro. Lief ganz gut, immer mindestens einen Tag Ruhe und Schonzeit zwischen unterwegs sein tat mir gut.

Insgesamt war ich 6 Mal zur Untersuchung bei verschiedenen Ärzten, und alle malten ein mehr oder weniger graues Bild: Die Plazenta bewegte sich von ihrem Platz nicht weg, sondern machte es sich über dem Muttermund gemütlich: zwei Wochen vor meinem geplanten nächsten Frauenarztbesuch wurde die Möglichkeit einer Plazenta accreta festgestellt – also dass die Plazenta am Muttermund festgewachsen wäre. Ganz sicher war man sich nicht, aber es sah nicht gut aus: trichterförmige Plazenta in den Muttermund hinein und verkürzter Gebärmutterhals. Ich müsse mit der Möglichkeit rechnen, eventuell ab der 26. Woche im Spital einzuziehen.

….

Allderweil ging (und geht) es unserem Fröschlein prächtig. Es turnt fleissig herum, räumt immer wieder die Wohnung um, und verteilt kleine Tritte. Alles ist da wo es hingehört, und von allem gibt es genauso viel wie benötigt: also alles im grünen Bereich.

Nicht hingegen bei mir: letzten Freitag zeigte sich meine Frauenärztin alles andere als zufrieden mit der Plazentasituation. Ein weiterhin verkürzter Gebärmutterhals bei gleichbleibender Plazenta praevia, accreta nach wie vor nicht ausgeschlossen. Und so wurde aus dem „möglicherweise eventuell“ ein „ziemlich sicher, bitte organisieren Sie alles notwendige in den nächsten 3 Wochen“ Spitalaufenthalt ab der 26ten Woche.

Uff.

Gut, ich war vorgewarnt, insofern traf es mich nicht aus heiterem Himmel, und die Planung startete.

Leider nicht früh genug – Sonntag auf Samstag Nacht wachte ich mit starken Blutungen auf, und wurde standebene ins Spital verfrachtet. Und da lieg ich nun, und keiner kann mir sagen wie lange ich bleiben muss, geschweige denn wie es weiter geht.

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4 Antworten to “5 Wochen”

  1. Mairlynd Says:

    Oh nein… Kirschi, Du Arme! Ich bin richtig geschockt!

    Wie geht es Dir? In welchem Krankenhaus bist Du? Kann man Dich dort anrufen? Falls ja, schreib mir doch bitte rasch die Nummer, damit ich mich bei Dir melden kann.

    Bin ganz fertig.

    😦

  2. Daniela Says:

    Oh nein! Das tut mir so leid! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich bin ebenfalls geschockt!
    Ach Mensch, das gibt’s doch nicht. 😦

    Ruhe dich aus, lass es dir (so gut das geht in einem Krankenhaus) gut gehen. Alles Gute für euch! Ihr schafft das! 🙂

  3. Daniela Says:

    Wie geht es euch?
    Ich hoffe und wünsche euch das Beste!

  4. loretta Says:

    vielen dank ihr lieben für eure Kommentare. Leider konnte ich bis jetzt nicht antworten, da ich meinen rechten Arm wg. einer Infusion schonen musste. (Gah!)

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