Archive for the ‘Dialoge’ Category

Zeitverständnis

10. März 2011

Neulich, im Krankenhaus….

Das Mäuseherz steht vor meinem Bett und wir unterhalten uns über das nach Hause gehen, und wann ich und meine Bettnachbarin nach Hause dürfen.

Mäuseherz: Mama, is die noch lange da?
Mama: Nein, die darf bald nach Hause gehen. In zwei Tagen.
Mäuseherz, mit grossen Augen: Morgen?
Mama: Nein, übermorgen, noch zweimal schlafen.
Mäuseherz, zeigt zwei Finger hoch: Noch zweimal schlafen?
Mama: Genau.

Die Prinzessin überlegt sichtbar eine Weile hin und her, und strahlt mich dann zufrieden an. Zuvor hatten wir noch festgelegt dass ich noch ganz lange ( 10 Finger ganz oft aufgezeigt) im Spital bleiben muss.

Mäuseherz: Und dann musst du auch nur noch 2 mal schlafen?
Mama: Nein Mäuschen, ich hab doch vorhin gesagt dass ich noch eine ganze Weile hier bleiben muss.
Mäuseherz, mit dem klassischen „Mama bist du doooof, das weiss ich doch“-Gesichtsausdruck: Jaaaaa, aber dann musst Du nur noch 2 Mal schlafen bist Du nach Hause kommst!

(Da sag mal einer, Kinder haben kein Zeitverständnis 😉 )

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Mäuseliebe

29. November 2010
Mäuseherzens sitzen am Abendtisch, und unterhält sich über Marokko, Agadir und allgemein so Ferien mit den Grosseltern. Dabei fragt Fred das Mäuseherz, ob sie das nächste Mal nur mit ihren Grosseltern väterlicherseits in die Ferien möchte…

Fred: Möchtest du das nächste Mal nur mit Mamou und Papou nach Agadir?

Mäuseherz: Nein, mit Mamou und Papou und Mama und Papa.

Hab ich doch alle lieb.

(Kunstpause)

Mag niemanden vermissen.

….

Morgens, das Mäuseherz liegt noch verschlafen im Bett und kuschelt noch ein paar Minuten mit heissgeliebtem Nuggi und Hasen. Ich trete dazu und streichle ihr kurz übers Köpfchen.

Mama: Mmh, das ist schön, vor dem aufstehen noch kurz mit dem Hasen im Bett zu kuscheln, oder?Dabei beuge ich mich über sie und möchte ihr noch ein Küsschen geben.

Das Mäuseherz dreht sich zu mir um, umarmt mich und zieht mich an sich. „Nein, mit Mama kuscheln. Leute können nämlich nicht nur mit Kuscheltieren kuscheln, auch mit anderen Leuten.“

Sprichts, strahlt mich an und schmatzt mir ein Küsschen auf die Nase.

Dieses Kind hat ein so wunderbar grosses Herz, manchmal glaube ich die ganze Welt hat darin Platz.

Wenn man vom Teufel spricht

21. Oktober 2010

Da hab ich Montag noch grossartig geschrieben dass es mir gut geht und ich in alter Frische da bin, da holt mich doch in der selben Nacht erst mal die Wahrheit ein: fiese Darmkrämpfe mit dazugehörigem Durchfall und starken Schmerzen (sind so Wehen? Noch schlimmer? Waaaah!)

Jetzt hab ich ja schon seit letzter Woche in Marokko ein wenig mit meinem Verdauungssystem zu kämpfen (kann ja auch passieren, all die ganzen Gewürze…), aber alles ganz harmlos im Vergleich zu Montag Nacht – deshalb am Dienstag morgen (08:30) ganz brav beim Arzt angerufen, Symptome geschildert, Dauer usw. Ist ja alles kein Problem. Ich hab auch gefragt ob ich kommen soll oder ob man mir am Telefon sagen kann was ich machen soll, und mir wurde von der Arzthelferin versichert man würde mich zurück rufen sobald man es mit der Frau Doktor abgeklärt hätte. Gut. Ich warte also. Zuerst bis 9 Uhr, dann bis 10 Uhr, bis 11 Uhr – und um 11:12 ruft mich die Kuh (aka Arzthelferin) das erste Mal zurück. Sie wäre sich über eine Einzelheit nicht mehr sicher, das müsse sie erst nochmals wissen. Ich Auskunft gegeben, 5 Minuten später erneut ein Telefon der Kuh.

Sie gibt mir den Namen eines (dachte ich) Medikamentes durch, das ich mir in der Apotheke holen solle, das hätte schon oft geholfen bei meinen Symptomen.

Bis hierher habe ich mir überhaupt nichts gedacht. Ich also brav in die Apotheke, und das Medikament (sic!) Linusit nachgefragt. Und ab hier bekam ich den Verdacht dass Frau Arzthelferin nicht ganz sorgfältig gearbeitet hatte, denn:

Apotheksgehilfin (?): „Welches Produkt von Linusit benötigen Sie denn?“

Dummes Gesicht meinerseits. Welches Produkt? WTF? Na – Linusit, wie von der Arzthelferin genannt.

Apotheksgehilfin: „Naja, ich habe hier Leinsamen und Darm-Aktiv im Katalog. Allerdings beides nicht auf Lager. Morgen könnte es da sein.“

Wieder dummes Gesicht meinerseits. Leinsamen? Warum sagt mir die Kuh das nicht gleich? Anrufen kann ich jetzt auch nicht mehr, um 11:30 schalten die das Telefon ab. Toll.

Ich: „Nein, ich brauche es heute.“ Und beschreibe kurz wofür ich das Linusit brauche. Der Apotheker runzelt die Stirn, nein, er könne es frühestens morgen haben, ich solle es doch in der Drogerie versuchen. Ich dackle also in die Drogerie, schon etwas verwirrt.

Drogistin: „Nein, wir haben beides nicht am Lager, ich kann es Ihnen höchstens bestellen. Aber wäre es nicht besser etwas zur Beruhigung gegen die Krämpfe zu nehmen? Leinsamen sind doch gegen Verstopfung….“

Ich  schon leicht angenervt, inzwischen der Überzeugung dass Frau Kuh nicht die Leinsamen meinte sondern das Darm-Aktiv, mich darüber ärgernd dass sie das nicht auch explizit sagt, dackle also in die nächste Apotheke.

Apothekerin: „Nein, das haben wir nicht vorrätig, ich könnte es Ihnen aber auf heute nachmittag bestellen (Immerhin!). Wofür brauchen Sie es denn?“

Brav schildere ich wieder die ganze Geschichte, worauf Sie mich mit milde entsetztem Gesicht ansieht.

Apothekerin: Das halte ich für keine gute Idee. Leinsamen helfen bei Verstopfung, und würden in Ihrem Fall den Durchfall nur schlimmer machen. So wie sie das schildern handelt es sich eher um Reise-Diarrhoe… ich empfehle daher etwas zum Aufbau der Flora.“

Gesagt, getan, Medikament (Perenterol, der Vollständigkeit halber) eingesackt, nach Anleitung eingenommen und Problem behoben. Auch wenn mir immer noch leicht unwohl ist.

Das heisst die Kuh hat mich nicht nur fast drei Stunden warten lassen, dann einen Teil meiner Angaben vergessen und mir unvollständige Informationen zum Medikament gegeben (hier mal aussen vor gelassen dass sie gleich damit herausrücken können dass es sich um Leinsamen handelt *grrr“), sondern auch grundsätzlich wichtige Informationen zum Krankheitsbild bei der Rücksprache mit der Ärztin vergessen. Ich bin sowas von sauer.

Aber echt mal.

Einfach so!

10. August 2010

Wir haben zwei Toiletten in der Wohnung. Eine im Bad, und eine in der..naja, Toilette ;-). Die Einzeltoilette wurde mit Toilettentreppchen und feuchtem Kinderpopopapier für das Mäuseherz eingerichtet. Beides, um die Prinzessin öfter auf die Toilette zu locken, und das feuchte Toilettenpapier findet sie wirklich toll (Melonengeruch…). Deshalb will sie eigentlich immer das feuchte Papier benutzen. Eigentlich. Ausser heute abend.

Mama:  Süsse, musst du Pischi machen?

Mäuseherz: Nein, ich muss nich.

Mama: Warum sitzt du dann so verdrückt da?

Mäuseherz: Ich muss nich, is nur ein einziger (der Daumen geht aussagekräftig in die Höhe) Tropfen ins Hösli…

Mama: Na, das soll doch lieber ins Klo, ab mit dir!

Erstaunlicherweise steht sie sofort auf, geht aber in Richtung Bad, wo der Papa gerade ist. Ich fordere die Prinzessin daher auf, auf IHR Klo zu gehen…

Mäuseherz: Nain! Ich will aufs Grosse.

Mama: Aber auf dem grossen Klo hast du nicht dein feuchtes Toilettenpapier, das gibts nur auf dem kleinen Klo.

Mäuseherz: Dann nehm ich grad das normale. Kunstpause. Einfach so!

Sprachs, stemmte sich eine Hand in die Taille, warf mir einen „Jetzt hab ichs dir aber gezeigt-Blick“ zu der sich gewaschen hatte, drehte sich schwungvoll um und stolzierte Richtung Bad.

Auf meinen letzten Einwurf „Der Papa ist aber grad auf dem grossen Klo“ rief sie mir nur ein „Dann wart ich solang“ zu. Oder vielleicht dem Papa, denn gleich darauf schallte noch ein „Ich warte!“ aus ihrer Richtung.

😀

Mäusemund

30. Juli 2010

Tatort: der Spielplatz um die Ecke. Um den Spielplatz herum sind Wohnhäuser mit Balkonen. Auf einem der untern Balkons sitzen drei Frauen beim Essen und reden.

Das Mäuseherz vergnügt sich auf der Rutsche und rutscht unermüdlich. Irgendwann sieht sie zum Balkon mit den 3 Frauen, läuft hin und stemmt empört die Hände in die Hüften: He, Hallo! Gehts auch bissi leiser?

Eine der Frauen beugt sich über den Balkonrand und sieht auf die Prinzessin: Bitte?

Das Mäuseherz, sichtlich enerviert: Hallo! Meine Damen! Gehts auch bissi leiser? Ich brauch hier Ruhe zum Rutschn!

(Höflich, aber bestimmt :-D. Ich lache jetzt noch Tränen. Die 3 Frauen übrigens vermutlich auch)

Überhört

9. Juli 2010

Das Mäuseherz zur Mäuseoma beim Wassertrinken: Das Wasser is aba nich kalt genug.

Mäuseoma: Schatz, es kommt aber kein kühleres Wasser aus dem Wasserhahn.

Es wird gegrummelt, aber wohl akzeptiert. Nachdem die Flasche leer ist hält die Prinzessin sie der Oma wieder hin: Aber diesmal mit kaltem Wasser?!

Beim Zubettgehen. Normalerweise steht die Wasserflasche neben des Mäuseherzens Kopf. Der Opa hat die Flasche ausnahmsweise ans Fussende gestellt….

Prinzessin, mit theatralischem Gesichtsausdruck: Der Opa! Der kann doch mal gar nix. Die Flasche steht ja falsch! Da komme ich doch gar nicht dran!

Nachts um viertel vor 11, schon mittendrin in der Schlafenszeit. Das Mäuseherz ist immer noch quietschfidel.

Mama: So meine Süsse, jetzt wird aber geschlafen. Morgen musst du wieder früh raus. Träum was schönes!

Mäuseherz, gaaanz leicht unsicher: Aber ich weiss nid… was ich soll ich schönes träumen?

(Uhm… konntest du nicht schlafen weil du nicht wusstest was du träumen sollst mein Herz? Jedenfalls – keine 5 Minuten nachdem ich ihr einen Vorschlag dazu gemacht hatte, schlief sie tief und fest 😀 )

Neue Perspektiven

10. Mai 2010

Bislang lag das Mäuseherz immer noch in ihrem Gitterbettchen.

Ich weiss, eigentlich ist sie ja schon zu alt dafür, aber irgendwie war mir nicht wohl dabei. Schliesslich wohnt sie im „Erdgeschoss“ und wir im 1ten Stock. Ausserdem sind Küche und Wohnzimmer offen und können nicht abgeschlossen werden.

Und der Liebste und ich – neben uns könnte eine Bombe hochgehen, wir würden davon nicht aufwachen. Ich wollte also so lange wie möglich vermeiden, es der Prinzessin zu ermöglichen die Wohnung umzustechen während wir oben noch selig schlummern. Zwar hatte ich versprochen ihr zum Geburtstag die Betterweiterung zu besorgen mit der das Bett dann auch an einer Seite offen ist (wir haben den Stokke Sleepi), aber mit wirklich ungutem Gefühl. Immerhin wären es ja noch 8 Wochen bis dorthin gewesen.

Jaaaaa…. letzte Woche hat mir das Mäuseherz nun einen Strich durch meine wunderbare Rechnung gemacht: bereits Mittwoch erzählte mir die Mäuseoma, dass die Prinzessin mehrfach aus ihrem Bett gekletter sei. Bei einer Höhe von einem guten Meter ist das sehr beachtlich und nicht ganz ohne. Geschrei und blaue Flecken sind da eigentlich vorprogrammiert. Natürlich muss sowas besprochen werden, und so habe ich mir die Maus beiseite genommen:

Mama: Mäuschen, die Oma hat mir gesagt dass du heute aus dem Bett rausgeklettert bist….

Mäuseherz, etwas unsicher: Jaaa

Mama: Warum denn das, Süsse?

Mäuseherz, voller Inbrunst: Weil ich Bett offen haben will. Offen!

Mama: Ja aber du weisst doch dass du nicht alleine klettern darfst, das ist sooo gefährlich!

Mäuseherz, ziemlich zerknirscht aber nicht abzubringen: Aber Bett soll offääääään sein!

Mama, nicht begeistert aber den Ernst der Lage 😉 erkennend: Hm, also gut. Ich verspreche dir, dass wir ganz bald dein Bett aufmachen. Versprochen. Aber du darfst nicht mehr alleine aus dem Bett klettern?!

Mäuseherz, sichtlich begeistert, wirft mir die Arme um den Hals: Abemacht. Abemacht!

Nun, was ich verspreche halte ich, und so sind wir am Samstag dann zum Babyhändler unseres Vertrauens gefahren. (Und die Prinzessin hat sich übrigens auch an die Abmachung gehalten!) Am liebsten – auch um der Ruhe und des Mäuseherzens Knochen willen – hätte ich die Junior-Erweiterung gleich mitgenommen, aber es musste erst bestellt werden. 8 Wochen Lieferzeit! Wenigstens fanden wir heraus dass man ein Seitenteil auch so rausnehmen kann.

Und so hat die Maus gestern gemeinsam mit dem Papa das Bett auseinander gebaut, und ist jetzt extrem stolze Besitzerin eines offenen Bettes („Wie ein grosses Mädchen, Mama!“).

Bislang hielten sich auch die Wanderungen im Rahmen, auch wenn ich sie gestern abend nach 2 Stunden erst mal wieder vom Boden aufheben und in ihr Bettchen legen musste…..

Mein Mäuseherz wird gross ♥

Heute: Geschnipselte Maus

1. Mai 2010

… das Mäuseherz ist in der Tat eine Wehrmaus: Wir waren heute im Starbie, einer Spielhalle. Dort hat es auch eine Art Kanone mit der man Softbälle durch die Gegend schiessen kann. Natürlich standen dort eine Menge Kinder, die alle ganz heiss darauf waren Bälle zu verschiessen. Das Mäuseherz steht und wartet schon eine ganze Weile, während ein etwa 8jähriger Junge eine gefühlte Ewigkeit mit dieser Kanone spielt. Irgendwann zupft sie ihn und erklärt ihm dass sie auch mal schiessen wolle, woraufhin der nur frech mit dem Kopf schüttelt und sie versucht wegzuschieben. Voller Empörung schiebt die Prinzessin daraufhin das Kinn nach vorne, stemmt die Hände in die Hüfte, guckt mit bösem Blick nach oben und schimpft lauthals: „Jetz bin ich abba dran! Das gehört dir nich!“ (Bravo Mäuschen, immer weiter so ♥)

…kurz vor dem Zubettgehen sitzt das Tochterkind immer noch bei mir auf dem Schoss, wir lesen und singen etwas, und unterhalten uns auch manchmal. Heute wollte sie nun wissen was wir denn morgen machen, ob wir etwas mit ihrer Lieblingsfreundin unternehmen würden. Diese wollen morgen allerdings schwimmen gehen, wo die Prinzessin mit ihrer Mittelohrentzündung allerdings nicht mit kann. Ich erkläre ihr also, dass ihre Freundin Laura morgen schwimmen geht, wir aber nicht mitgehen können wegen ihrem Ohrenweh. Wir diskutieren eine Weile, bis sie mir strahlend erklärt: „Un die Ohrn tun auch gar nimmer weh!“ Ich bekunde meine Freude darüber, woraufhin sie mich schelmisch angrinst, ihren Zeigefinger auf meine Nase legt und mir frech kichernd erklärt: „Wenn die Ohrn nich wehtun kann ich auch schwimmen, du Dödel!“

… im selben Zug haben wir nun auch festgestellt woran der Hahn im Lied „Der Hahn ist tot“ eigentlich gestorben ist: Er ist ganz allein (was man natürlich nicht macht) auf ein Dach geklettert und dann heruntergefallen. Und darum ist er tot, und darum kann er auch nicht mehr singen. So ein doofer Hahn.

Reiseplanung?

10. April 2010

Heute wollten wir mit der Prinzessin einkaufen gehen – neue Schuhe, einen Gürtel… was ein 2 3/4 Jahre altes Kind halt so braucht. Wie immer habe ich sie vorher natürlich gefragt ob sie Lust hat mit uns einkaufen zu gehen.

Mäuseherz: Nein, will nicht einkaufen gehen.

Mama: Nein? Was möchtest du dann machen?

Mäuseherz, recht bestimmt: Will nach Gro-Mondana

Mama: Du, Maus, in Crans-Montana ist aber niemand. Mamou und Bapou (Freds Eltern) sind in Marokko, und ausserdem müssten wir da jetzt gaaaaanz lange autofahren.

Mäuseherz, ohne lange zu überlegen: Dann will ich nach Marokko!

Mama: Das geht jetzt aber nicht. Nach Marokko muss man ganz lange fliegen, das können wir jetzt nicht machen.

Mäuseherz, ganz pragmatisch: Dann fahren wir Auto. Begeistert nickend: Genau, dann fahren wir gaaaanz lang mit dem Auto!

Mama, augenverdrehend: Nein Maus, mit dem Auto fährt man viel zu lange. Da muss man ein paar mal schlafen dazwischen. Nach Marokko kann man nur fliegen.

Mäuseherz, total begeistert und den Einwand geflissentlich überhörend: Genau, und dann hält uns ein Pozilist an, der ist dann soooo (wild mit den Armen rudernd) gross, und der schimpft dann und dann passt er auf mich auf. Nickt mir strahlend zu.

Mama: …..

(Was auch immer mein Schatz, was auch immer)

Überhört

8. April 2010

Das Mäuseherz fädelt zur Zeit mit grosser Begeisterung (und Konzentration!) Holzperlen auf Faden und bastelt hübsche Ketten und Armbänder damit. Die Oma sitzt dabei und schaut ihr begeistert zu. Zwischendrin nimmt sie einmal die Kette hoch und will sie auf den Tisch legen….

Mäuseherz, ganz entrüstet: Ich bin aba noch nid ferdig!

Mäuseoma: Ich weiss Mäuschen, ich will die Kette ja nur auf den Tisch legen damit du dir anschauen kannst wieviel du schon gemacht hast.

Mäuseherz: Ich wills mir aba nid anschauen, will ferdigmachen.

(Kunstpause)

Mäuseherz, genervt: Aba du lässt mich ja nicht!