Archive for the ‘Familie’ Category

28. August 2011

Gott, gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Mäuseherz: „Dann träum ich von der Oma, dann kann ich sie da noch sehen.“

Liebste Oma Mäuseherz, du wirst uns fehlen.

Glück

22. Mai 2011

Zuhause.
Im Ehebett.
Den Liebsten an der Seite.
Zwei gesunde Kinder im Arm.

Unfassbar.

Anlaufschwierigkeiten

22. Januar 2011

Also, ich will ja jetzt von den letzten Wochen nicht auf das Jahr 2011 schliessen, aber der Januar bisher schlägt den Januar 2010 meilenweit auf der Be.schi.ssenheitsskala. Aber mal locker.
Kurz vor Weihnachten war hier erstmal kollektives beruhigtes aufatmen zu hören (und das Gerumpel, das war der Felsbrocken der mir vorm Herzen gerollt ist) – das Ergebnis der Chorionzottenbiopsie war fantastisch unauffällig. So weit so gut. Dem Fröschlein geht es gut, und unser Mäuseherz freut sich schon seit Wochen über eine kleine Schwester….♥

Aber irgendwie ist seitdem echt der Wurm drin. Zuerst fiel der lang geplante Besuch bei Mairlynd und ihrer Familie wegen Schneechaos ins Wasser. Das hat mich schon sehr geärgert. Und anstatt das Winterbaby gebührend begrüssen zu können, muss ich mir ein anderes Wochenende in 2011 aussuchen um nach Bonn zu fliegen.

Unser schön langer Urlaub in den Bergen mit Freunden, der eigentlich vor allem eins, nämlich erholsam werden sollte, war für mich einfach nur schrecklich. Ich hatte nur Schmerzen – überall. Die Leiste tat weh, das Kreuz hat gebrannt, die Ischiasnerven haben mit mir gemacht was sie wollten. Das einzige was half war liegen, und ein eilig besorgter orthopädischer Gurt. Was hab ich mich gefreut. Anstatt mit unserer Prinzessin den wundervollen Schnee zu geniessen bevor mein Bauch mir zu sehr im Weg ist, konnte ich jeden nachmittag alleine zu Hause verbringen. Irgendwie nicht ganz das was ich mir vorgestellt  hatte.

Anfang Januar dann endlich zuhause, hat mich unsere eigene Matratze (halleluja!) und der Babybelt von den schlimmsten Schmerzen erlöst. Im Ernst – ich hätte nie gedacht dass die falsche Matratze einem so zusetzen kann! Zwischendurch waren wir auch wieder mal beim Ultraschall, und unserer Kleinsten geht es gut. Eine Schlafmütze vor dem Herrn, also ganz die Mama ;-).

Leider hat die grüne Welle nicht besonders lange gehalten – gleich an meinem dritten Arbeitstag wurde mir nach spontanen Blutungen eine Plazenta praevia totalis diagnostiziert. Nicht so schön – ich darf mich jetzt unter anderem schon mal darauf einstellen im letzten Trimester hauptsächlich liegen zu müssen, und kann mich jetzt schon auf den nächsten Kaiserschnitt vorbereiten. Und das, das geht mir mal so richtig an die Nerven. Schon beim Gedanken daran werd ich nervös – auch wenn ich das letzte Mal inzwischen doch mehrheitlich erfolgreich verarbeitet habe, hab ich beim Gedanken an noch einen Kaiserschnitt schlichtweg nur eins – Sch.iss. Sind doch mal prächtige Vorausseztungen für eine schöne Restschwangerschaft, nech?

Und meine Pläne im Februar noch nach Bonn zu fliegen, kann ich mir voraussichtlich aus diesem Grund auch von der Backe kratzen….

Und irgendwie dachte sich dann wohl noch jemand der da seine Finger mit im Spiel haben könnte, da der Januar eh schon versaut ist, da kann man auch noch eine Extraportion drauf geben: wenn schon Mama Mäuseherz liegen soll, warum denn nicht auch gleich noch Oma Mäuseherz, mit diversen schweren akuten Geschichten im Krankenhaus? Wenigstens haben alle schnell reagiert, so dass sie nach 5 Tagen wieder entlassen werden durfte. Aber ein knapper Schippensprung wars trotzdem……

von Katastrophen und anderen Kleinigkeiten

6. Dezember 2010

Wenn…

… es Freitag morgen einen Grossbrand bei einer Schreinerei in der Nähe des örtlichen Bahnhofs gibt, bei dem durch überfrierendes Löschwasser mehrere Feuerwehrmänner verletzt werden und der Bahnverkehr erst einmal für 3 1/2 Stunden still steht, so ist das kein besonders guter Start ins Wochenende.

… man es dann Samstag Nacht dreimal sehr laut dumpf Knallen hört, und anschliessend ein ebenso lautes Klirren zu hören ist, dann ist das kein simpler Einbruch in das nah gelegene Restaurant, sondern eine Schiesserei ebendort, bei dem 3 Menschen verletzt werden. Mit einer Schrotflinte. Immerhin kann ich jetzt behaupten ich wüsste wie sich das abfeuern einer Schrotflinte in einem Gebäude anhört. Und Türscheiben gehen mit enormem Getöse zu Bruch.

… man entnervt in derselben Nacht von einem eklig penetranten Geräusch aufwacht, so ist das dann irgendein Dienst, der in aller Eile eine dicke Spanplatte vor selbiger zerstörter Tür anbringt. Ich weiss nicht was genau die Herren veranstaltet haben, jedenfalls klang es wie ausdauerndes, mit sadistischer Freude verabreichtes Zähnebohren. Bäh.

…. ich dann am Sonntagmorgen dennoch erstaunlicherweise ausgeschlafen aufwache, wundere ich mich dass es bereits 10 Uhr ist. Da vom Mäuseherz kein Mucks zu hören ist, denke ich sie schläft noch, und gönne mir noch ein paar Minuten um endgültig aufzuwachen. Herr Mäuseherz schläft noch, also verlasse ich leise das Schlafzimmer, und höre schon die Lüftung der Toilette. Die Prinzessin ist also schon wach, wie mir gleich darauf der Adrenalinschub beim Anblick der sperrangelweit offen stehenden Wohnungstür bestätigt. Ein Windhund wäre neben mir verblasst bei der Geschwindigkeit mit der ich die Treppe runtergesprintet und ins Treppenhaus reingestürzt bin, ungeachtet meiner doch eher spärlichen Nachtbekleidung. Auf der zweiten Treppe kam mir dann auch schon das Mäuseherz entgegen – im Schlafanzug, mit Nuggi, Hase und – Winterstiefeln (das war der Punkt wo sich die beginnende Panik in ein ziemliches Grinsen  wandeln durfte). Die Prinzessin wollte schauen ob der Tag schon begonnen habe, und wo denn Oma und Opa seien. Der Temperatur ihrer Hände nach zu urteilen war sie im Treppenhaus wohl eine ganze Weile unterwegs….. wobei sie währenddessen sogar ihr Fahrrad vorgeholt, und an die Haustür geschoben hatte. Ob sie wohl vorhatte mit dem Fahrrädchen zu Oma & Opa zu fahren?

…. und wenn man dann Montag morgen gleich als erstes von der Frauenärztin einen Anruf bekommt, die Blutwerte des Ersttrimesterscreenings wären alles andere als schön, sie müsse dringend mit mir reden, dann…

… sei es mir verziehen wenn ich Wochenende und Wochenstart als schlichtweg ver.schis.sen bezeichne.

 

 

Edit: und zu allem Überfluss, und als wäre mein Tag nicht eh schon genug ruiniert, darf ich jetzt noch mit zerrissener Hose im Büro sitzen und nachher zur Ärztin fahren.

An manchen Tagen sollte man einfach nicht aufstehen.

… morgen kommt der…

3. Dezember 2010

nein, nicht der Weihnachtsmann. Eigentlich kommt heute niemand, da der Patenonkel vom Mäuseherz wegen Ohrenschmerzen den wöchenendlichen Besuch leider absagen musste. Aber das nur am Rande, denn eigentlich wollte ich heute (ach, schon ewig) folgendes zeigen:

(more…)

Verständnisproblem

17. August 2010

Vor ein paar Tagen habe ich es bei Mairlynd gelesen, und gestern bei Frau Löwenkind: „Vom Paar mit Kind zur Familie“…. und es befremdet mich ein wenig. Ist man als Paar mit Kind keine Familie? Wo liegt der Unterschied? So wie das geschrieben ist, klingt es wie ein Schritt den man vollzieht, der eine Haus- und Lebensgemeinschaft von etwas unvollständigem oder nicht so ganz gutem/richtigem in etwas Vollständiges, Gutes verwandelt. Wo soll der Unterschied sein? Sollten Eltern nicht immer auch ein Paar mit Kind sein, also neben ihrer Eigenschaft als Eltern auch noch ihre Eigenschaft als Partner behalten? Gibt man als Teil eines (Liebes-)Paar beim Eintritt in die Elternschaft die Eigenschaft als Partner ab, und wird dadurch nur noch Vater oder Mutter? Oder wie kann man so eine Aussage verstehen?

Es lässt sich darüber diskutieren ob einem Paar ohne Kind etwas fehlt oder nicht, aber dennoch bleibt ein Paar mit Kind doch zuallerst einmal das: ein Paar mit Kind. Zumindest sollten sie es bleiben, denn wenn ein Paar einmal nicht mehr ein Paar ist, sondern nur noch Vater und Mutter – was wird dann aus der Familie, aus dem Kind? Sollte man nicht als Elternteil auch die Verpflichtung gegenüber sich und den anderen Familienmitgliedern haben, dafür zu sorgen dass die der Familie zugrunde liegende Partnerschaft & Liebe weiterhin besteht, und neben all dem ganzen Alltag am Leben bleibt? Wie viele Familien gehen jährlich auseinander, weil das Paar mit Kind eben kein Paar mehr ist?

Ich bin Mutter einer dreijährigen Tochter, die ich sehr liebe. Ein Leben ohne sie kann und will ich mir nicht mehr vorstellen. Dennoch weiss ich die gelegentlichen Auszeiten von der Elternschaft (die wir uns dank liebevoller Grosseltern für das Mäuseherz auch nehmen können) mehr als zu schätzen, weil sie uns Gelegenheit geben, unsere Partnerschaft zu pflegen. Weil wir uns Zeit nehmen können, uns auf unsere Liebe und Freundschaft zu besinnen, die im Alltagstrott und -stress mitunter zu kurz kommen, und die doch erst die Grundlage für unsere Familie bilden. Weil ich in diesen Zeiten mir auch bewusst machen kann wie schön es ist ein Paar mit Kind, mit unserem Kind, zu sein und wie sehr die Prinzessin unser Leben bereichert.

Für mich klingt diese Formulierung „..vom Paar mit Kind  zur Familie…“ abwertend. Ich bin nicht nur Mutter, ich bin auch Partnerin und Ehefrau meines Mannes. Deshalb sind wir ein Paar mit Kind. Natürlich sind wir auch eine Familie. Aber wir bleiben ein Paar.

(Ich unterstelle keinesfalls den oben genannten dass sie es so gemeint haben wie ich es hier ausführe. Die Formulierung ist mir einfach aufgestossen 😉 )

… und tschüss…

30. Juli 2010

… heisst es hier wieder mal. Jetzt ist es auch für Mäuseherzens an der Zeit in den Sommerurlaub zu fahren. Zwar nicht lange, lustig und erlebnisreich wird es aber dennoch werden. Heute abend bereits trotzen wir dem Wetter und fahren ins Elsass, um uns hier die nächsten zwei Tage in der Wand blaue Flecken und schorfige Knie zu holen ;-). Die Maus kommt selbverständlich mit, denn zelten ohne geht ja gar nicht. Ich bin sooo gespannt wie ihr das gefällt!

Am Sonntag gehts dann weiter ins Wallis zu den Schwieger- respektive Grosseltern. Papa und Mama werden auch hier wieder klettern gehen, während die Prinzessin mit Schwimmen, Spielen, Baumlehrpfad und anderen tollen Sachen bespasst wird. (Bin fast ein wenig neidisch 😉 )

9 Tage sind wir weg, und ich freue mich sehr darauf, entspannte Zeit mit Maus & Mann zu verbringen. Und wer weiss, vielleicht fällt ja noch etwas romantische Zweisamkeit für uns Eltern ab…