Archive for the ‘Fröschlein’ Category

…yes, but first things first…..

21. Juli 2011

Darf ich vorstellen: das Fröschlein, oder offiziell jetzt

Lilith Elisabeth
geboren am 12. Mai um 11:18, Gewicht und Größe sind irrelevant, gross und schwer genug dass sie nach 8 Tagen mit mir gemeinsam aus dem Spital entlassen wurde ♥

Fröschlein

Inzwischen ist sie natürlich um einiges mopsiger, und, ausser während einigen wenigen Stunden pro Nacht, ein wahrer Sonnenschein.

(Man verzeihe mir dass ich die Kleine jetzt erst vorstelle….)

Endspurt

5. Mai 2011

Sectiotermin

28 + 6…

29. März 2011

… oder 6 +2 Wochen im Spital oder… im Westen nichts Neues.

Heute gab es wieder einen Ultraschall, der bei mir ja aufgrund der Plazenta so alle 10 Tage gemacht wird. Nach wie vor sieht alles stabil aus, auch wenn man mir  nicht sagen kann ob die Plazenta bereits an der Blase angewachsen ist oder nicht. Das wird wohl Teil der Überraschung sein, die die Ärzte erwartet bei meinem Kaiserschnitt. Des weiteren geht die Plazenta wohl bis kurz unter den Bauchnabel, ist also eine Vorderwandplazenta. Eigentlich sollte ich jetzt mal fragen was das genau für den Kaiserschnitt bedeutet, aber ich fürchte mich davor. Bislang ist nämlich geplant dass ich (ausser im Fall einer Notsectio) zuerst einmal eine Spinal-Anästhäsie bekomme, die dann abhängig von der tatsächlichen Situation in eine Vollnarkose übergeht. Wie das aber aussieht wenn die Plazenta für den Kaiserschnitt im Weg ist – nein, ich weiss nicht ob ich es jetzt gerade schon wissen will.

Die Teil-Anästhesie für die Geburt wäre mir schon wichtig – ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, mein, unser Fröschlein auf die Welt zu bringen und dann nicht mal wirklich dabei zu sein. Den Moment, in dem unser Mäuseherz den ersten Atemzug getan hat, das erste entrüstete Schreien von sich gegeben, werde ich wohl nicht vergessen. Wie muss es sein wenn man diesen ersten wichtigen Schritt im Leben seines Kindes nicht mitbekommt? Nur der Gedanke daran lässt mich schwer schlucken.

Nun ja. Ich hab soundso noch eine ganze Reihe an Fragen die ich bitte-danke noch vor dem Kaiserschnitt beantwortet hätte. Wird die Liste halt etwas länger.

Wirklich erfreuliches habe ich aber dennoch zu erzählen: Unserem Fröschlein geht es nachwievor prächtig, sie tobt wild und ungestüm, hat inzwischen so ca. 38 cm Länge und ein Gewicht von sage und schreibe mehr als 1400 Gramm! Ich hatte gehofft heute wieder mal ein hübsches Ultraschall-Bildchen zu bekommen, damit ich unseren Frosch auch mal in Bild präsentieren kann, aber just heute waren sie geizig mit dem Papier.

Stand: SSW 27 + 1

17. März 2011

(… und 4 1/2 Wochen im Krankenhaus…)

Endlich bin ich (zumindest was die Schwangerschaft angeht), auf einem Stand der mir etwas die Panik nimmt. Die 28te Woche ist nahe, und damit sinkt das Risiko, dass unser Fröschlein behindert in die Welt geschickt wird, oder sogar gar nicht überleben könnte, auf ein Minimum. Wirklich gefeiert – der Piccolo ist bereits bestellt 😉 – wird zwar erst bei 28 + 0, aber ich merke wie mir jeden Tag ein wenig mehr Last von der Seele genommen wird.
Kinder, die zwischen der 25. und 32. Schwangerschaftswoche geboren werden gelten zwar als Extrem-Frühgeburten, aber das Schlimmste ist wohl mit der 28ten Woche überstanden. Insgesamt werden hier am Unispital, obwohl sie besonders auf solche Extrem-Frühgeburten ab einem Geburtsgewicht von 600g spezialisiert sind, nur ca. 100 – 120 Kinder so früh geboren.
Unser Fröschlein wiegt jetzt auch bereits schon fast ein Kilogramm, was mich ebenfalls beruhigt. Insgesamt ist die Kleine ganz normal entwickelt und nutzt allen ihr verfügbaren Raum als Spielplatz ♥

Bei mir ist die Lage nach wie vor prekär (oder wie eine leitende Ärztin sagte „eine heisse Kiste“), aber zumindest stabil. Aktuell wieder überhaupt keine Blutungen, und laut letztem Ultraschall noch keine Verschlechterung der Plazenta increta hin zur percreta. Ohne Blutungen wäre das der Grund für einen sofortigen Kaiserschnitt, daher sind das gute Nachrichten.

Uff. Also weiter wie bisher.

Geschützt: Diagnose

5. März 2011

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Geschützt: 1

23. Februar 2011

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5 Wochen

15. Februar 2011

… fast genau waren es, in denen ich Ruhe hatte. Zumindest mehrheitlich, da Ischias und Symphyse echt Schindluder mit mir getrieben haben. Aber die Plazenta praevia blieb ruhig, und alle waren mit der Lösung die ich mit meinem Chef getroffen hatte, einverstanden und zufrieden: 2 Tage die Woche arbeite ich von zuhause, und zwei Tage im Büro. Lief ganz gut, immer mindestens einen Tag Ruhe und Schonzeit zwischen unterwegs sein tat mir gut.

Insgesamt war ich 6 Mal zur Untersuchung bei verschiedenen Ärzten, und alle malten ein mehr oder weniger graues Bild: Die Plazenta bewegte sich von ihrem Platz nicht weg, sondern machte es sich über dem Muttermund gemütlich: zwei Wochen vor meinem geplanten nächsten Frauenarztbesuch wurde die Möglichkeit einer Plazenta accreta festgestellt – also dass die Plazenta am Muttermund festgewachsen wäre. Ganz sicher war man sich nicht, aber es sah nicht gut aus: trichterförmige Plazenta in den Muttermund hinein und verkürzter Gebärmutterhals. Ich müsse mit der Möglichkeit rechnen, eventuell ab der 26. Woche im Spital einzuziehen.

….

Allderweil ging (und geht) es unserem Fröschlein prächtig. Es turnt fleissig herum, räumt immer wieder die Wohnung um, und verteilt kleine Tritte. Alles ist da wo es hingehört, und von allem gibt es genauso viel wie benötigt: also alles im grünen Bereich.

Nicht hingegen bei mir: letzten Freitag zeigte sich meine Frauenärztin alles andere als zufrieden mit der Plazentasituation. Ein weiterhin verkürzter Gebärmutterhals bei gleichbleibender Plazenta praevia, accreta nach wie vor nicht ausgeschlossen. Und so wurde aus dem „möglicherweise eventuell“ ein „ziemlich sicher, bitte organisieren Sie alles notwendige in den nächsten 3 Wochen“ Spitalaufenthalt ab der 26ten Woche.

Uff.

Gut, ich war vorgewarnt, insofern traf es mich nicht aus heiterem Himmel, und die Planung startete.

Leider nicht früh genug – Sonntag auf Samstag Nacht wachte ich mit starken Blutungen auf, und wurde standebene ins Spital verfrachtet. Und da lieg ich nun, und keiner kann mir sagen wie lange ich bleiben muss, geschweige denn wie es weiter geht.

Anlaufschwierigkeiten

22. Januar 2011

Also, ich will ja jetzt von den letzten Wochen nicht auf das Jahr 2011 schliessen, aber der Januar bisher schlägt den Januar 2010 meilenweit auf der Be.schi.ssenheitsskala. Aber mal locker.
Kurz vor Weihnachten war hier erstmal kollektives beruhigtes aufatmen zu hören (und das Gerumpel, das war der Felsbrocken der mir vorm Herzen gerollt ist) – das Ergebnis der Chorionzottenbiopsie war fantastisch unauffällig. So weit so gut. Dem Fröschlein geht es gut, und unser Mäuseherz freut sich schon seit Wochen über eine kleine Schwester….♥

Aber irgendwie ist seitdem echt der Wurm drin. Zuerst fiel der lang geplante Besuch bei Mairlynd und ihrer Familie wegen Schneechaos ins Wasser. Das hat mich schon sehr geärgert. Und anstatt das Winterbaby gebührend begrüssen zu können, muss ich mir ein anderes Wochenende in 2011 aussuchen um nach Bonn zu fliegen.

Unser schön langer Urlaub in den Bergen mit Freunden, der eigentlich vor allem eins, nämlich erholsam werden sollte, war für mich einfach nur schrecklich. Ich hatte nur Schmerzen – überall. Die Leiste tat weh, das Kreuz hat gebrannt, die Ischiasnerven haben mit mir gemacht was sie wollten. Das einzige was half war liegen, und ein eilig besorgter orthopädischer Gurt. Was hab ich mich gefreut. Anstatt mit unserer Prinzessin den wundervollen Schnee zu geniessen bevor mein Bauch mir zu sehr im Weg ist, konnte ich jeden nachmittag alleine zu Hause verbringen. Irgendwie nicht ganz das was ich mir vorgestellt  hatte.

Anfang Januar dann endlich zuhause, hat mich unsere eigene Matratze (halleluja!) und der Babybelt von den schlimmsten Schmerzen erlöst. Im Ernst – ich hätte nie gedacht dass die falsche Matratze einem so zusetzen kann! Zwischendurch waren wir auch wieder mal beim Ultraschall, und unserer Kleinsten geht es gut. Eine Schlafmütze vor dem Herrn, also ganz die Mama ;-).

Leider hat die grüne Welle nicht besonders lange gehalten – gleich an meinem dritten Arbeitstag wurde mir nach spontanen Blutungen eine Plazenta praevia totalis diagnostiziert. Nicht so schön – ich darf mich jetzt unter anderem schon mal darauf einstellen im letzten Trimester hauptsächlich liegen zu müssen, und kann mich jetzt schon auf den nächsten Kaiserschnitt vorbereiten. Und das, das geht mir mal so richtig an die Nerven. Schon beim Gedanken daran werd ich nervös – auch wenn ich das letzte Mal inzwischen doch mehrheitlich erfolgreich verarbeitet habe, hab ich beim Gedanken an noch einen Kaiserschnitt schlichtweg nur eins – Sch.iss. Sind doch mal prächtige Vorausseztungen für eine schöne Restschwangerschaft, nech?

Und meine Pläne im Februar noch nach Bonn zu fliegen, kann ich mir voraussichtlich aus diesem Grund auch von der Backe kratzen….

Und irgendwie dachte sich dann wohl noch jemand der da seine Finger mit im Spiel haben könnte, da der Januar eh schon versaut ist, da kann man auch noch eine Extraportion drauf geben: wenn schon Mama Mäuseherz liegen soll, warum denn nicht auch gleich noch Oma Mäuseherz, mit diversen schweren akuten Geschichten im Krankenhaus? Wenigstens haben alle schnell reagiert, so dass sie nach 5 Tagen wieder entlassen werden durfte. Aber ein knapper Schippensprung wars trotzdem……

von Katastrophen und anderen Kleinigkeiten

6. Dezember 2010

Wenn…

… es Freitag morgen einen Grossbrand bei einer Schreinerei in der Nähe des örtlichen Bahnhofs gibt, bei dem durch überfrierendes Löschwasser mehrere Feuerwehrmänner verletzt werden und der Bahnverkehr erst einmal für 3 1/2 Stunden still steht, so ist das kein besonders guter Start ins Wochenende.

… man es dann Samstag Nacht dreimal sehr laut dumpf Knallen hört, und anschliessend ein ebenso lautes Klirren zu hören ist, dann ist das kein simpler Einbruch in das nah gelegene Restaurant, sondern eine Schiesserei ebendort, bei dem 3 Menschen verletzt werden. Mit einer Schrotflinte. Immerhin kann ich jetzt behaupten ich wüsste wie sich das abfeuern einer Schrotflinte in einem Gebäude anhört. Und Türscheiben gehen mit enormem Getöse zu Bruch.

… man entnervt in derselben Nacht von einem eklig penetranten Geräusch aufwacht, so ist das dann irgendein Dienst, der in aller Eile eine dicke Spanplatte vor selbiger zerstörter Tür anbringt. Ich weiss nicht was genau die Herren veranstaltet haben, jedenfalls klang es wie ausdauerndes, mit sadistischer Freude verabreichtes Zähnebohren. Bäh.

…. ich dann am Sonntagmorgen dennoch erstaunlicherweise ausgeschlafen aufwache, wundere ich mich dass es bereits 10 Uhr ist. Da vom Mäuseherz kein Mucks zu hören ist, denke ich sie schläft noch, und gönne mir noch ein paar Minuten um endgültig aufzuwachen. Herr Mäuseherz schläft noch, also verlasse ich leise das Schlafzimmer, und höre schon die Lüftung der Toilette. Die Prinzessin ist also schon wach, wie mir gleich darauf der Adrenalinschub beim Anblick der sperrangelweit offen stehenden Wohnungstür bestätigt. Ein Windhund wäre neben mir verblasst bei der Geschwindigkeit mit der ich die Treppe runtergesprintet und ins Treppenhaus reingestürzt bin, ungeachtet meiner doch eher spärlichen Nachtbekleidung. Auf der zweiten Treppe kam mir dann auch schon das Mäuseherz entgegen – im Schlafanzug, mit Nuggi, Hase und – Winterstiefeln (das war der Punkt wo sich die beginnende Panik in ein ziemliches Grinsen  wandeln durfte). Die Prinzessin wollte schauen ob der Tag schon begonnen habe, und wo denn Oma und Opa seien. Der Temperatur ihrer Hände nach zu urteilen war sie im Treppenhaus wohl eine ganze Weile unterwegs….. wobei sie währenddessen sogar ihr Fahrrad vorgeholt, und an die Haustür geschoben hatte. Ob sie wohl vorhatte mit dem Fahrrädchen zu Oma & Opa zu fahren?

…. und wenn man dann Montag morgen gleich als erstes von der Frauenärztin einen Anruf bekommt, die Blutwerte des Ersttrimesterscreenings wären alles andere als schön, sie müsse dringend mit mir reden, dann…

… sei es mir verziehen wenn ich Wochenende und Wochenstart als schlichtweg ver.schis.sen bezeichne.

 

 

Edit: und zu allem Überfluss, und als wäre mein Tag nicht eh schon genug ruiniert, darf ich jetzt noch mit zerrissener Hose im Büro sitzen und nachher zur Ärztin fahren.

An manchen Tagen sollte man einfach nicht aufstehen.

… morgen kommt der…

3. Dezember 2010

nein, nicht der Weihnachtsmann. Eigentlich kommt heute niemand, da der Patenonkel vom Mäuseherz wegen Ohrenschmerzen den wöchenendlichen Besuch leider absagen musste. Aber das nur am Rande, denn eigentlich wollte ich heute (ach, schon ewig) folgendes zeigen:

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