Archive for the ‘Gefühle’ Category

Glück

22. Mai 2011

Zuhause.
Im Ehebett.
Den Liebsten an der Seite.
Zwei gesunde Kinder im Arm.

Unfassbar.

Glückskette

29. April 2011

Meine persönliche.

Danke.

Geschützt: 1

23. Februar 2011

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Anlaufschwierigkeiten

22. Januar 2011

Also, ich will ja jetzt von den letzten Wochen nicht auf das Jahr 2011 schliessen, aber der Januar bisher schlägt den Januar 2010 meilenweit auf der Be.schi.ssenheitsskala. Aber mal locker.
Kurz vor Weihnachten war hier erstmal kollektives beruhigtes aufatmen zu hören (und das Gerumpel, das war der Felsbrocken der mir vorm Herzen gerollt ist) – das Ergebnis der Chorionzottenbiopsie war fantastisch unauffällig. So weit so gut. Dem Fröschlein geht es gut, und unser Mäuseherz freut sich schon seit Wochen über eine kleine Schwester….♥

Aber irgendwie ist seitdem echt der Wurm drin. Zuerst fiel der lang geplante Besuch bei Mairlynd und ihrer Familie wegen Schneechaos ins Wasser. Das hat mich schon sehr geärgert. Und anstatt das Winterbaby gebührend begrüssen zu können, muss ich mir ein anderes Wochenende in 2011 aussuchen um nach Bonn zu fliegen.

Unser schön langer Urlaub in den Bergen mit Freunden, der eigentlich vor allem eins, nämlich erholsam werden sollte, war für mich einfach nur schrecklich. Ich hatte nur Schmerzen – überall. Die Leiste tat weh, das Kreuz hat gebrannt, die Ischiasnerven haben mit mir gemacht was sie wollten. Das einzige was half war liegen, und ein eilig besorgter orthopädischer Gurt. Was hab ich mich gefreut. Anstatt mit unserer Prinzessin den wundervollen Schnee zu geniessen bevor mein Bauch mir zu sehr im Weg ist, konnte ich jeden nachmittag alleine zu Hause verbringen. Irgendwie nicht ganz das was ich mir vorgestellt  hatte.

Anfang Januar dann endlich zuhause, hat mich unsere eigene Matratze (halleluja!) und der Babybelt von den schlimmsten Schmerzen erlöst. Im Ernst – ich hätte nie gedacht dass die falsche Matratze einem so zusetzen kann! Zwischendurch waren wir auch wieder mal beim Ultraschall, und unserer Kleinsten geht es gut. Eine Schlafmütze vor dem Herrn, also ganz die Mama ;-).

Leider hat die grüne Welle nicht besonders lange gehalten – gleich an meinem dritten Arbeitstag wurde mir nach spontanen Blutungen eine Plazenta praevia totalis diagnostiziert. Nicht so schön – ich darf mich jetzt unter anderem schon mal darauf einstellen im letzten Trimester hauptsächlich liegen zu müssen, und kann mich jetzt schon auf den nächsten Kaiserschnitt vorbereiten. Und das, das geht mir mal so richtig an die Nerven. Schon beim Gedanken daran werd ich nervös – auch wenn ich das letzte Mal inzwischen doch mehrheitlich erfolgreich verarbeitet habe, hab ich beim Gedanken an noch einen Kaiserschnitt schlichtweg nur eins – Sch.iss. Sind doch mal prächtige Vorausseztungen für eine schöne Restschwangerschaft, nech?

Und meine Pläne im Februar noch nach Bonn zu fliegen, kann ich mir voraussichtlich aus diesem Grund auch von der Backe kratzen….

Und irgendwie dachte sich dann wohl noch jemand der da seine Finger mit im Spiel haben könnte, da der Januar eh schon versaut ist, da kann man auch noch eine Extraportion drauf geben: wenn schon Mama Mäuseherz liegen soll, warum denn nicht auch gleich noch Oma Mäuseherz, mit diversen schweren akuten Geschichten im Krankenhaus? Wenigstens haben alle schnell reagiert, so dass sie nach 5 Tagen wieder entlassen werden durfte. Aber ein knapper Schippensprung wars trotzdem……

Mäuseliebe

29. November 2010
Mäuseherzens sitzen am Abendtisch, und unterhält sich über Marokko, Agadir und allgemein so Ferien mit den Grosseltern. Dabei fragt Fred das Mäuseherz, ob sie das nächste Mal nur mit ihren Grosseltern väterlicherseits in die Ferien möchte…

Fred: Möchtest du das nächste Mal nur mit Mamou und Papou nach Agadir?

Mäuseherz: Nein, mit Mamou und Papou und Mama und Papa.

Hab ich doch alle lieb.

(Kunstpause)

Mag niemanden vermissen.

….

Morgens, das Mäuseherz liegt noch verschlafen im Bett und kuschelt noch ein paar Minuten mit heissgeliebtem Nuggi und Hasen. Ich trete dazu und streichle ihr kurz übers Köpfchen.

Mama: Mmh, das ist schön, vor dem aufstehen noch kurz mit dem Hasen im Bett zu kuscheln, oder?Dabei beuge ich mich über sie und möchte ihr noch ein Küsschen geben.

Das Mäuseherz dreht sich zu mir um, umarmt mich und zieht mich an sich. „Nein, mit Mama kuscheln. Leute können nämlich nicht nur mit Kuscheltieren kuscheln, auch mit anderen Leuten.“

Sprichts, strahlt mich an und schmatzt mir ein Küsschen auf die Nase.

Dieses Kind hat ein so wunderbar grosses Herz, manchmal glaube ich die ganze Welt hat darin Platz.

Liebesbezeugung

26. Oktober 2010

„ma petite maman préférée“

Sprachs, nimmt mich in den Arm und drückt mich ganz fest.

Schweig still, mein Herz. ♥

Verständnisproblem

17. August 2010

Vor ein paar Tagen habe ich es bei Mairlynd gelesen, und gestern bei Frau Löwenkind: „Vom Paar mit Kind zur Familie“…. und es befremdet mich ein wenig. Ist man als Paar mit Kind keine Familie? Wo liegt der Unterschied? So wie das geschrieben ist, klingt es wie ein Schritt den man vollzieht, der eine Haus- und Lebensgemeinschaft von etwas unvollständigem oder nicht so ganz gutem/richtigem in etwas Vollständiges, Gutes verwandelt. Wo soll der Unterschied sein? Sollten Eltern nicht immer auch ein Paar mit Kind sein, also neben ihrer Eigenschaft als Eltern auch noch ihre Eigenschaft als Partner behalten? Gibt man als Teil eines (Liebes-)Paar beim Eintritt in die Elternschaft die Eigenschaft als Partner ab, und wird dadurch nur noch Vater oder Mutter? Oder wie kann man so eine Aussage verstehen?

Es lässt sich darüber diskutieren ob einem Paar ohne Kind etwas fehlt oder nicht, aber dennoch bleibt ein Paar mit Kind doch zuallerst einmal das: ein Paar mit Kind. Zumindest sollten sie es bleiben, denn wenn ein Paar einmal nicht mehr ein Paar ist, sondern nur noch Vater und Mutter – was wird dann aus der Familie, aus dem Kind? Sollte man nicht als Elternteil auch die Verpflichtung gegenüber sich und den anderen Familienmitgliedern haben, dafür zu sorgen dass die der Familie zugrunde liegende Partnerschaft & Liebe weiterhin besteht, und neben all dem ganzen Alltag am Leben bleibt? Wie viele Familien gehen jährlich auseinander, weil das Paar mit Kind eben kein Paar mehr ist?

Ich bin Mutter einer dreijährigen Tochter, die ich sehr liebe. Ein Leben ohne sie kann und will ich mir nicht mehr vorstellen. Dennoch weiss ich die gelegentlichen Auszeiten von der Elternschaft (die wir uns dank liebevoller Grosseltern für das Mäuseherz auch nehmen können) mehr als zu schätzen, weil sie uns Gelegenheit geben, unsere Partnerschaft zu pflegen. Weil wir uns Zeit nehmen können, uns auf unsere Liebe und Freundschaft zu besinnen, die im Alltagstrott und -stress mitunter zu kurz kommen, und die doch erst die Grundlage für unsere Familie bilden. Weil ich in diesen Zeiten mir auch bewusst machen kann wie schön es ist ein Paar mit Kind, mit unserem Kind, zu sein und wie sehr die Prinzessin unser Leben bereichert.

Für mich klingt diese Formulierung „..vom Paar mit Kind  zur Familie…“ abwertend. Ich bin nicht nur Mutter, ich bin auch Partnerin und Ehefrau meines Mannes. Deshalb sind wir ein Paar mit Kind. Natürlich sind wir auch eine Familie. Aber wir bleiben ein Paar.

(Ich unterstelle keinesfalls den oben genannten dass sie es so gemeint haben wie ich es hier ausführe. Die Formulierung ist mir einfach aufgestossen 😉 )

Berührt

13. August 2010

Wiederentdeckt.

Und immer noch Musik, die mich berührt, ganz tief drin.

Sarah McLachlan, Fumbling Towards Ecstasy, die ganze Scheibe.

*geht heulen*

*hach*

12. August 2010

Wisst ihr, was ich so unglaublich süss finde?

Nachts, wenn ich vor dem Zubettgehen noch mal in des Mäuseherzens Zimmer gehe, um ihr einmal über Köpfchen zu streichen und einen Kuss auf die Stirn zu hauchen, und sie dann wohl dadurch ein klitzekleines Stück aus dem Schlaf heraufdriftet.

Wenn sie dann dieses typische Kleinkind-Schmatzen macht, dieses zufriedene Geräusch – da könnte ich einfach nur so dahinschmelzen