Archive for the ‘Job’ Category

Neue Arbeit, neues Glück

4. Mai 2010

So.

Gestern hab ich ja offiziell an der neuen Stelle begonnen (die zweieinhalb Tage die ich schon gearbeitet hab ignoriere ich an dieser Stelle mal).

Eigentlich lief es ganz gut – ich hatte erst mal Zeit meinen Rechner einzurichen, mich ein bisschen in den Mac einzuleben… A propos Mac – das ist jetzt das vierte Betriebssystem mit dem ich arbeite: Windows, Kubuntu, Ubuntu, Mac OS samt dem dazugehörigen bereits dritten Office-Paket iWorks. Herrje, bin ich jetzt Superuser oder doch einfach nur geplagt?

Zwei, drei Dinge fehlen mir noch, aber ich bin bereits normal am Arbeiten. Zwei Projekte wurden mir jetzt übertragen und ich soll erstmal kritisieren. Hihi, das kann ich!

Aber es gefällt mir bislang gut, mein guter Eindruck steht noch, und dass es viel Arbeit werden würde wusste ich ja.

Einzig der Monsterschnupfen der mich seit gestern plagt trübt das ganze ein wenig….

Yay

4. März 2010

So lasse ich mir den Tagesbeginn gefallen:

Gleich als erstes eine Mail vom potentiellen neuen Arbeitgeber (das kleine Startup von letzter Woche, ihr erinnert euch? Ich soll Morgen nochmals kommen um Aufgaben- und teilung zu besprechen, vor allem mit dem Psychologen/Pädagogen der neu bei ihnen anfängt. Wenn das positiv ist – jaaaa, dann sieht das gut aus mit dem neuen Job!

Was mich vor allem daran freut: das hat dann wieder viel mehr mit meinem richtigen Beruf zu tun als das bisherige. ♥

YAY!

Ungeduldig.

3. März 2010

Ich hasse es, auf Antworten auf Bewerbungen zu warten.

*grummelt vor sich hin*

Kampf dem Unterirdischen

17. Februar 2010

Meine kleine private Hymne, die mich den täglichen Kampf in Deppenhausen im Büro einen Tacken leichter ertragen lässt: Muse, Uprising, aus dem neuen Album Resistance.

Hymne.

Eindeutig.

….

10. Februar 2010

Also, so ein Stellengesuch schreiben ist mal echt nicht einfach.
Puh.
Irgendjemand Tips?

Mir reichts, ich geh jetzt.

4. Februar 2010

So. Die Entscheidung wurde in die Tat umgesetzt. Die Kündigung wurde gestern nach Deppenhausen an meinen Chef geschickt, und ist damit endgültig.
Bis Ende März muss ich mir das Affentheater jetzt noch antun, und dann ist rum.

Die Entscheidung fiel nicht leicht, da ich noch keine Stelle (auch nicht in Aussicht) habe, aber das Mass war voll.

Hat mans bei euch rumpeln gehört? Ja, das dumpfe Grollen das wie eine Steinlawine klang, das war ich.

Diskussion

26. Januar 2010

Der Ärger über Chef und Job vereinnahmt mich total. Selbst zuhause, beim Einschlafen, nach dem Aufstehen, beim Kaffeetrinken – ich ärgere mich.
Ich bin mir nur nicht sicher worüber ich mich nun genau ärgere – über das absolut unterirdische persönliche und professionelle Verhalten meines Chefs, seinen Kontrollwahn, sein Unvermögen Kompetenzen zu übergeben, seine Unhöflichkeit – oder doch über mich selbst, meine Inkonsequenz das ganze einfach hinzuwerfen?
Erst neulich habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir vorstellte wie es wäre Vollzeit-Mama zu sein.

Ich.

Ein eindeutiges Zeichen dass ich nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Situation bin. Ich mache mir zunehmend Vorwürfe, dass ich meine Zeit in dieser Bude vergeude, die ich tatsächlich viel besser mit meiner Tochter verbringen könnte.
Aber anstatt für sie ein hübsches Karnevalskostüm zu nähen, sitze ich in diesem Loch an einem wackligen Schreibtisch und mache Arbeiten von denen ich weiss, dass ich sie in kurzer Zeit sowieso vollkommen überarbeiten muss weil wieder einmal alles geändert hat.
Anstatt mit ihr zu spielen, zu kochen, zu malen und ihr vorzulesen lasse ich mir erzählen dass ich nicht genug Einsatz bringe weil ich ja nur meine 80% arbeite (für die ich übrigens auch kein besonders grossartiges Gehalt bekomme).

Und warum mache ich das ganze?
Weil ich weiss dass ich zuhause über kurz oder lang unglücklich werde. Weil ich gerne arbeite und den (zugegebener Massen aktuell sehr geringen) intellektuellen Anspruch brauche. Weil es schwer ist einen neuen Job zu finden, und ich mich nicht selbst durch eine Kündigung in die Arbeitslosigkeit manövrieren will. Und weil ich nicht vor so einem Vollpfosten kapitulieren will. Und das wäre es. Eine Kündigung käme einer Kapitulation gleich.

Und ganz egal wie sehr ich meine Tochter liebe, sie mein Leben
bereichert und es vollständig macht – nur Muttersein erfüllt mich nicht. Ich würde unglücklich werden, zur Glucke mutieren und Fred, dem Mäuseherz und vor allem mir selbst tierisch auf die Nerven gehen.

Deshalb bin ich immer noch hier. Aber ist es die richtige Entscheidung?

Neues aus *hausen

11. Januar 2010

Ich bin ja jetzt schon fast ein Jahr im neuen Job, und überhaupt, anfang des Jahres macht man ein Mitarbeitergespräch. Das wurde letzte Woche angekündigt, und sollte nun heute auch stattfinden.

Mir hat das seitdem auch den Schlaf geraubt: Bin ich ehrlich und riskiere damit meine Anstellung, oder mache ich gute Miene zum bösen Spiel und tue so, als wäre alles in Ordnung?
Ich habe mich für letzteres entschieden.

Wie erwartet hat vor allem mein Chef geredet. Er hat einen Bewertungsbogen erstellt, auf dem verschiedene Eigenschaften zur Bewertung aufgelistet waren. Unter anderem „Einsatz“: Dort wurde mein Einsatz mit „Gut“ (100%) bewertet. Die Begründung: Wir seien ein Startup-Unternehmen, und ich ginge jeden Tag um 17 Uhr, würde keine Überstunden machen.

Zwei Dinge, mein lieber Chef:
1. Das war das allererste das ich dir gesagt habe. Ich habe mehrfach klargestellt, dass ich spätestens um 17 Uhr gehen muss damit ich die Prinzessin rechtzeitig von der Krippe abholen kann. Du hast mich dennoch eingestellt.
2. Dafür dass ich keine Überstunden machen KANN unter der Woche, habe ich es dennoch irgendwie geschafft 35 Überstunden anzuhäufen. Ich habe bereits Wochenends gearbeitet, ich habe abends gearbeitet wenn es notwendig war.

Nun gut. Ich werde einfach noch sparsamer mit meiner Freizeit umgehen was das angeht.

Ausserdem möchte er Kurzarbeit einführen. Für mich. Weil er keine Arbeit für mich hat ab Februar. Meint er. *seufzt*
Mal sehen mit was für Ideen er noch kommt.
Das neue Jahr fängt echt gut an.
Zeit für was neues, was meint ihr?

Das alte Leid…

7. Dezember 2009

Grmpf.
Jetzt sitz ich hier seit über einer Stunde daran, einen Erklärbärtext zur Erstellung eines SSL-Zertifikats für eine Website zu erklären. Kurz soll es sein, und eigentlich braucht es der Benutzer ja gar nicht. Er weiss ja was er tut.
Aha. Ja. Genau.

Und wofür denk ich mir dann das Gehirn genau wund, um all die wichtigen Informationen in zwei, drei kurze Sätze zu packen?
Richtig. Weil mein Chef es so will. Aber es darf ja keine Zeit brauchen.

Raaaaah!